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Zukunft naht, unaufhaltsam. Ihr Sinn ist verborgen. Es kommt, wie es kommt. Nur Nostradamus blickt da noch durch, der Prophet aus der Provence, der in sechs Büchern und höchst rätselhaften Vierzeilern aufgeschrieben hat, wie es weitergeht bis zum Jahre 3797. Hat er nicht die Enthauptung König Karls I. von England vorausgesehen? Und im sechsten Buch, Vers 40, das politische Ende Helmut Kohls, des großen Hinterns, der im Rhein versinkt? Hat er nicht mit der feurigen Dame im fünften Buch, Vers 65, den Auftritt Marilyn Monroes vorhergesagt? Oder war es doch Jennifer Lopez? Angela Merkel? Wer weiß.

Nur, hat er das wirklich getan? Er hat, wohl auch aus Angst vor der Inquisition, darauf geachtet, dass seine Weissagungen vor ihrem Eintreffen für niemanden deutbar sein sollten. Die Ungunst der Zeit, Durchlauchtigster König, erfordert es, solche verborgenen Ereignisse nur in rätselhafter Sprache zu offenbaren, nicht nur einen Sinn, ein Verständnis zulassend…, hatte er Heinrich II. geschrieben und ein Bibelwort zitiert: Gebt das Heilige nicht den Hunden, und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor (Matth. 7,6).



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